Umfrageauswertung zum „Beratermarkt der Zukunft“

Der digitale Wandel, die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie oder der Brexit:
All diese Umstände spiegeln sich in der Consulting Branche wider, weshalb wir von berater.de hierzu Ende des Jahres eine Umfrage zum Thema „Beratermarkt der Zukunft“ gestartet haben.

An der Umfrage nahmen 293 Personen zwischen 18 und 69 Jahren teil. Hier möchten wir Ihnen die interessanten Auswertungen vorstellen und uns herzlich bei allen Teilnehmer:innen bedanken!

Die Hauptaltersgruppe der Umfrageteilnehmer:innen liegt zwischen 39 und 68 Jahren, wobei 79% Männer und 21% Frauen sind.

Diese gaben an, durchschnittlich zwischen 20 und 45 Stunden pro Woche an einem Projekt zu arbeiten. 15% sogar über 50 Stunden pro Woche. Außerdem sind 84,5% der Meinung, im Vergleich zur deutschen Gesellschaft gleich bis viel mehr zu arbeiten. 35% sind zudem überzeugt, gleich viel Freizeit wie der deutsche Durchschnitt zu haben. Hinsichtlich der Auslegung der Arbeitszeit sind die Teilnehmer:innen recht flexibel.

Laut Umfrage bereitet 91% der Frauen und Männer ihr Job Freude. Die Corona Pandemie hatte, im Bezug auf den Job, für durchschnittlich 34% negative Folgen. 33,5% gaben an, wenig betroffen zu sein. Zukünftig wird es laut 75% der Teilnehmer:innen schätzungsweise gleich viel bis viel mehr Berater geben. Für 61% herrscht, im Vergleich zu Projekten, ein Beraterüberschuss vor.

An erster Stelle steht auf der Liste Branchen der Zukunft die IT und Telekommunikation. Dicht gefolgt von Dienstleistungen und High-Tech und Elektroindustrie. Das Schlusslicht bildet der Maschinen-, Geräte- und Komponentenbau.

Negativer Hauptaspekt im Job stellt für 18% ein zu langer Entscheidungsweg dar. 16,5% geben an, dass die Erwartungen an sie unklar sind und 13% sehen eine hinderliche Organisationsstruktur und einen unklaren Austausch zur Tätigkeit als Problem. Weitere negative Faktoren im Job sind zudem zu viel parallel zu bearbeitende Aufgaben, zu viel Administration und starker Termin- bzw. Zeitdruck. Unter 5% empfinden schnell wechselnde Aufgaben, eine zu große Arbeitsmenge sowie zu viele Überstunden als negativen Aspekt hinsichtlich ihres Jobs.

Als positiven Punkt geben 17% der Teilnehmer:innen die selbstständige Auswahl der Projekte an. Auch flexible Arbeitszeiten, sowie ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet und entsprechende Entlohnung sind weit oben gelistet. 14% können zudem flexibel eingesetzt werden, z.B. Remote, was gerade in Zeiten der Pandemie sehr von Vorteil ist.
Die Work-Life-Balance bildet zusammen mit den Aspekten interkulturelles Team, flache Hierarchien und geschäftliches Reisen das Ende.

Wir freuen uns sehr über die hohe Teilnehmerzahl und über eine spannende und interessante Auswertung!

Ihr berater.de Team.

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